was lauft ..... ??
Schülerbeiträge
zum
AFRIKA-Tag
Afrika

Wir haben uns einen ganzen Tag mit dem Thema Afrika beschäftigt. Wir haben am Anfang verschiedene Bilder von Afrika angeschaut und haben dann gesagt, was uns zu den Bildern einfällt.
Dann haben wir uns in Zweiergruppen aufgeteilt. Wir haben im Internet und in Büchern über verschiedene Themen recherchiert wie z.Bsp. Kulturen, Stämme, Tiere, Armut und AIDS. Jede Gruppe hat sich ein Thema ausgesucht, die 3 Themen waren: Nelson Mandela & Apartheit und das Leben in Afrika, Townships, Massai & Samburu, zu diesem Thema haben wir dann ganz viel Informationen gesucht und ein Informationsblatt geschrieben, sowie ein Plakat gestaltet.
Nelson Mandela
Nelson Rolihlahla Mandela wurde am 18 Juli 1918 in Mvezo, Südafrika geboren. Ist ein ehemaliger führender Apartheid-Kämpfer Südafrikas. Er war von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident Südafrikas. Mandela ist ein wichtiger Vertreter im Kampf gegen die weltweite Unterdrückung der Schwarzen. Er stammt aus dem Volk der Xhosa. Mandela studierte Jura. Er war 27 Jahre lang in Haft. Die ersten 18 Jahre seiner Gefängnisstrafe verbrachte Nelson Mandela auf der Gefängnisinsel Robben Island, zwölf Kilometer vor der Küste Kapstadts im Atlantischen Ozean. Am 11. Februar 1990 wurde er aus dem Victor-Vester Gefängnis in Paarl entlassen. Er hielt eine Rede vor 120.000 Zu schauer und verhalf dem Land Südafrika zu demokratischen Wahlen. Er bekam 1993 den Friedensnobelpreis.
Apartheit
Das Land Südafrika gehörte den Schwarzen. Und obwohl mehr Schwarze als Weisse hier lebten, wurde Südafrika bis 1994 von Weissen regiert. Sie durften nicht zusammen baden, Busfahren, sie durften einfach nicht zusammen sein. Berufe wie Arzt oder Richter waren für Schwarze verboten. Diese Politik nennt man Apartheid. Apartheid stammt aus dem Afrikaans und dem Niederländischen Sprache und heisst TRENNUNG. Sie begann bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, hatte ihre Hochphase von den 1940er bis zu den 1980er Jahren und endete 1994 mit einem Regierungswechsel.

Das Leben in Afrika – Ein Vergleich zwischen Townships und Favelas
Überfälle, Morde, Bandenkriege. Was bei uns als beinahe undenkbar scheint, ist in den Favelas in Brasilien und den Townships in Südafrika bereits Alltag. Uns aber interessieren die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser beiden Wohngebiete.
Eine Gemeinsamkeit fanden wir in der Tatsache, dass der Staat bei beiden Wohngebieten ein eher geringes Interesse vorweist, Lösungen zu finden und die Leute auf sich alleine gestellt sind.
Einen Unterschied jedoch haben wir gefunden, als es um das Klima ging. In Afrika ist das Klima wesentlich trockener und heisser als in Brasilien.
Was die Hygiene betrifft hat Brasilien einen kleinen Vorteil da manche Favelas direkt an das Meer grenzen und dadurch haben die Leute öfter die Möglichkeit eine Dusche zu nehmen.
Was die Nahrung betrifft sind die Townships ebenfalls im Nachteil, da sich der Staat trotz allem besser um die Bewohner der Favelas kümmert. Was die Gewalt betrifft, sind die Townships brutaler und skrupelloser, die Favelas jedoch sind bekannt für Ihr organisiertes, mafiaähnliches Verbrechen, bei dem es oftmals um Drogenhandel geht. Prostitution ist in den Favelas weiterverbreitet als in den Townships, dafür wird in den Townships bei weitem mehr mit menschlichen Organen gehandelt.
Die Fortbewegungsmittel sind ungefähr die gleichen, in den Townships jedoch, könnte ich mir vorstellen, dass es etwas mehr Autos oder Motorräder gibt, da die Strassen dort besser sind, als diejenigen in den Favelas. Die Strassen in Brasilien sind oftmals holperig und voller Löcher. In den Townships bemühte sich der Staat an manchen Orten dafür, dass betonierte Strassen gebaut wurden. Im Endeffekt kann man nicht sagen, dass es an einem Ort besser oder schöner ist, oder dass es sich an einem der Orte besser lebt, da beide Orte ihre schönen, aber auch ihre schlechten Seiten haben.
Massai und Samburu
Die Massai sind eine Volksgruppe, die im Süden Kenias sowie im Norden Tansanias lebt. In Ostafrika leben vermutlich etwa eine halbe bis zu einer Million Massai. Ihre tatsächliche Zahl ist sehr ungewiss. Sowohl Männer als auch Frauen tragen traditionell Schmuck in den Ohren. Ihre Kultur dreht sich um das Rind. Ein „guter“ Massai hat nicht weniger als 50 Rinder. Das Trinken von Rinderblut, teilweise vermischt mit Milch, gehört zum Leben und den Zeremonien dazu. Dabei wird dem Rind der Kopf festgehalten und mit einem Pfeil die zum Anschwellen gebrachte Halsvene angeritzt – jedoch nicht durchtrennt. Nach dem Auffangen von bis zu zwei Litern wird das Rind verbunden und lebt weiter. Es wird frisch, aber auch nach einer Reifephase von zwei Tagen, getrunken und ist das Hauptnahrungsmittel der Massai. Es wird saroi genannt. Bei der Hochzeit wird vom Bräutigam erwartet, dass er den Eltern der Braut einen Brautpreis zahlt. Die Höhe ist dabei auf 25 Rinder festgelegt (23 Kühe und 2 Stiere). Der Bräutigam sucht sich die Braut aus, wobei beide Elternpaare ein Mitspracherecht beim Zustandekommen der Hochzeit haben. Ein Einverständnis der Braut ist nicht notwendig. Die Samburu sind ein Krieger- und Nomadenvolk im Norden Kenias. Ihre Sprache ist, wie die ihrer nahen Verwandten Massai, das Maa. Ihre Lebensgrundlage ist das Vieh, sie ernähren sich von dessen Milch, manchmal vermischt mit Blut. Außerdem werden Wurzeln und Rinde zu Suppen verkocht. Nur zu besonderen Anlässen gibt es Fleisch. Die Häuser der Samburu bestehen aus Schlamm oder Fellen und Grasmatten.